Bericht

zurück

03.05.2017

Turnen: Dritter Wettkampf mit Hochs und Tiefs

Der dritte Wettkampf der Saison für die Weimarer Turnerinnen fand diesmal in Gera statt. Am Vormittag startete die zweite Mannschaft des HSV Weimar in der 2. Landesliga. Katharina Kersten, als Trainerin dieser Mannschaft sagte nach dem Wettkampf: "Seid stolz auf das was ihr geschafft habt und schöpft Motivation für das Training. Ihr könnt noch viel erreichen."

Die HSV-Damen der ersten Mannschaft in der 1. Landesliga

Eine sehr starke Leistung zeigte Hannah Matthias am Balken, die sich damit zum ersten Mal den Tageshöchstwert sicherte. Lydia Bothe traute sich das erste Mal Rondat Salto rw am Boden. Carly Hubl turnte am Stufenbarren die Langhangkippe ohne Zwischenschwung. Anouk Scheel zeigte am Balken einen Super Salto rw als Abgang, Alina Brommont zeigte einen sauberen Sprung und turnte spontan nach der alten Musik am Boden und auch Kathi Martin turnte am StuBa ohne die streng bestraften Zwischenschwünge. So landete die Mannschaft am Ende auf dem achten Platz.

Am Nachmittag ging dann die erste Mannschaft der 1. Landesliga an den Start. Leider begann man wieder am ungeliebten Startgerät, dem Balken. Das sonst so starke Gerät der Weimarer war diesmal eher eine Zitterpartie. Eindeutig zu viele Stürze trübten die Aussicht auf eine bessere Platzierung. An den anderen drei Geräten – Boden, Sprung und Stufenbarren, kam die Mannschaft wie gewohnt konstant durch. Victoria Schreiber zeigte das erste Mal alle Verbindungen am Stufenbarren und erzielte mit 11,20 Punkten persönliche Bestleistung. Theresa Naue turnte einen starken Vierkampf und präsentierte am Sprung mit Überschlag halbe und am Stufenbarren mit Salto gebückt neue Elemente. Am Ende wurden die Mädchen, wie auch schon beim letzten Wettkampf in Meiningen Siebter.

Nach den Einzelmeisterschaften in zwei Wochen und dem Turnfest Anfang Juni geht es dann nochmal in eine längere intensive Trainingsphase, bevor im September das Finale der Saison ansteht. Dort wird um Auf- bzw. gegen den Abstieg gekämpft und die Weimarer haben sich einiges vorgenommen.

Maria Lippold u. Saskia Ghandour