Aktuelles
HSV Weimar überzeugt mit Platz drei beim Ilmtal-Pokal
3. Juli 2026
Prellball Ilmtal-Pokal 2026: Kaiser-Ebersdorf gewinnt erstmals den Wanderpokal
Bei hochsommerlichen Temperaturen fand am Samstag, den 27. Juni 2026, der traditionelle Ilmtal-Pokal des HSV Weimar in der Asbach-Sporthalle statt. Trotz Temperaturen von weit über 30 Grad lieferten sich 14 Mannschaften aus Deutschland und Österreich spannende,
faire und hochklassige Wettkämpfe um den begehrten Wanderpokal.
Das Teilnehmerfeld setzte sich aus Männermannschaften, Mixed-Teams, einer Frauenmannschaft sowie zwei Jugendmannschaften zusammen, die gemeinsam in einer offenen Leistungsklasse an den Start gingen. Gespielt wurde zunächst in drei Vorrundengruppen, bevor über Kreuz- und Platzierungsspiele die endgültigen Platzierungen ermittelt wurden.
Die 1. Mannschaft des HSV Weimar erwischte einen hervorragenden Start in das Turnier. Mit überzeugenden Siegen gegen Gotha 1, Rieschweiler (Rheinland-Pfalz) und die Frauenmannschaft aus Ohorn sicherte sich das Team souverän den Gruppensieg der Staffel 3. Gotha 1 folgte als Gruppenzweiter und qualifizierte sich ebenfalls für die Platzierungsspiele um die Ränge eins bis sechs.
In der Gruppe 1 setzten sich die Gäste aus Kaiser-Ebersdorf (Wien) gemeinsam mit Frisch- Auf Altenbochum durch. Die Gruppe 2 entschieden Benneckenstein und Ohorn 1 für sich. Die anschließenden Kreuzspiele sorgten für die ersten Vorentscheidungen. Benneckenstein, Gotha 1 und Ohorn 1 mussten ihre Auftaktbegegnungen jeweils verloren geben und spielten anschließend die Plätze vier bis sechs unter sich aus. Dem HSV Weimar gelang dagegen mit
einem knappen Erfolg gegen Ohorn 1 der Einzug in die Endrunde um den Turniersieg und damit gleichzeitig die sichere Podestplatzierung.
In den Platzierungsspielen um die Plätze eins bis drei kam es zunächst zur Neuauflage der spannenden Vorrundenbegegnung zwischen Kaiser-Ebersdorf und Frisch-Auf Altenbochum. Nachdem sich in der Vorrunde noch Altenbochum knapp durchgesetzt hatte, gelang den Österreichern diesmal die Revanche. Mit einem denkbar knappen Sieg legten die Wiener den Grundstein für den späteren Turniererfolg.
Im zweiten Spiel traf der HSV Weimar auf den amtierenden Deutschen Meister Frisch-Auf Altenbochum. Gegen die spielstarke Mannschaft fanden die Gastgeber nie richtig ins Spiel und mussten eine deutliche Niederlage hinnehmen.
Im abschließenden Spiel zwischen dem HSV Weimar und Kaiser-Ebersdorf ging es schließlich um den Turniersieg. Die Weimarer hielten die Begegnung bis zum Seitenwechsel offen und gestalteten das Spiel zunächst auf Augenhöhe. Nach der Pause schlichen sich jedoch zu viele Eigenfehler ein, die die routinierte Mannschaft aus Wien konsequent ausnutzte. Mit dem zweiten Erfolg in der Finalrunde sicherte sich Kaiser-Ebersdorf erstmals den Gewinn des Ilmtal-Pokals.
Mit dem 3. Platz erreichte der HSV Weimar 1 ein ausgezeichnetes Ergebnis. Entscheidend hierfür waren der souveräne Gruppensieg sowie der wichtige Erfolg im Kreuzspiel gegen Ohorn 1, der den Einzug in die Endrunde sicherte. Dort mussten die Gastgeber jedoch anerkennen, dass Kaiser-Ebersdorf und Frisch-Auf Altenbochum an diesem Tag die spielbestimmenden Mannschaften des Turniers waren.
In den Platzierungsspielen um die Ränge vier bis sechs setzte sich Benneckenstein durch und belegte den vierten Platz vor Gotha 1 und Ohorn 1.
Den 7. Platz sicherte sich der ersatzgeschwächte Pokalsieger von 2024 aus Schkeuditz, der in diesem Jahr nicht an die starken Leistungen der Vorjahre anknüpfen konnte. Auf Rang acht folgte Rieschweiler (Rheinland-Pfalz), das erstmals den weiten Weg nach Weimar antrat und mit einer engagierten Turnierleistung einen gelungenen Einstand beim Ilmtal-Pokal feierte. Den 9. Platz belegte Zella-Mehlis.
Die weiteren Platzierungen gingen an Gotha 2 auf Rang zehn sowie an den HSV Weimar 2, der das Turnier auf dem 11. Platz abschloss. Dahinter reihten sich die Frauenmannschaft aus Ohorn sowie die beiden Jugendteams aus Ohorn auf den Plätzen zwölf bis vierzehn ein.
Besonders erfreulich war die Teilnahme der Frauen- und Jugendmannschaften, die mit großem Einsatz und viel Spielfreude das Turnier bereicherten und wertvolle Wettkampferfahrung gegen überwiegend erfahrene Mannschaften sammeln konnten.
Die Platzierung spiegelt den Turnierverlauf der 2. Mannschaft des HSV Weimar nur bedingt wider. Gegen Benneckenstein und Ohorn 1 führte das Team jeweils bereits mit vier bis fünf Bällen, musste sich am Ende jedoch noch geschlagen geben. Fehlendes Spielglück und einige vermeidbare Eigenfehler in den entscheidenden Spielphasen verhinderten eine deutlich bessere Platzierung. Mit etwas mehr Konsequenz wäre für den HSV Weimar 2 ein Platz im oberen Mittelfeld durchaus möglich gewesen.
Endplatzierungen
1.Kaiser-Ebersdorf (Wien)
2. Frisch-Auf Altenbochum
3. HSV Weimar 1
4. Benneckenstein
5. Gotha 1
6. Ohorn 1
7. Schkeuditz
8. Rieschweiler (Rheinland-Pfalz)
9. Zella-Mehlis
10. Gotha 2
11. HSV Weimar 2
12. Ohorn Frauen
13. Ohorn Jugend 1
14. Ohorn Jugend 2
Der HSV Weimar bedankt sich herzlich bei allen teilnehmenden Mannschaften für die fairen und jederzeit sportlich geprägten Begegnungen sowie bei den zahlreichen Helferinnen und Helfern, die mit großem Engagement zum Gelingen des Turniers beigetragen haben. Ohne ihren unermüdlichen Einsatz – sowohl bei der Vorbereitung als auch während des gesamten Turniertages – wäre eine Veranstaltung dieser Größenordnung nicht möglich gewesen.
Ein besonderer Dank gilt der Stadt Weimar für die Bereitstellung der Asbach-Sporthalle. Ebenso bedanken wir uns ganz herzlich bei Hallenwart Nico, der den gesamten Turniertag über mit außergewöhnlicher Hilfsbereitschaft, großem Engagement und einer stets lösungsorientierten Unterstützung wesentlich zum reibungslosen Ablauf beigetragen hat.
Ein weiterer besonderer Dank geht an Marcel Nachtigall von Frisch-Auf Altenbochum. Mit der Bereitstellung der digitalen Turnierverwaltung einschließlich Spielplan, Live-Ergebnissen, Live-Tabelle und automatischer Auswertung sorgte er für einen professionellen Ablauf und
ermöglichte Spielern sowie Zuschauern, den aktuellen Turnierstand jederzeit in Echtzeit zu verfolgen.
Trotz der hochsommerlichen Temperaturen war der Ilmtal-Pokal 2026 sowohl sportlich als auch organisatorisch eine rundum gelungene Veranstaltung. Den stimmungsvollen Abschluss fand das Turnier traditionell bei einem gemeinsamen Abendessen im Benediktiner Wirtshaus joHanns Hof, wo Spielerinnen, Spieler und Begleitpersonen den ereignisreichen Turniertag in geselliger Runde ausklingen ließen.
Der HSV Weimar freut sich bereits heute darauf, im kommenden Jahr erneut zahlreiche Prellballfreundinnen und Prellballfreunde in der Klassikerstadt begrüßen zu dürfen.