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Zwischen Felsen, Sümpfen, Elch und Fjord: HSV Weimar in Halden dabei
2. August 2026
Eine Woche voller einzigartiger Orientierungsläufe, Teamgeist und herrlicher norwegischer Natur liegt hinter unseren sieben Weimarer Teilnehmenden am OL-Sommerlager 2026. Katrin, Lotte, Jetti, Caro, Emma, Anton und Samuel konnten rings um Halden erleben, warum Norwegen für unsere Sportart fast schon ein Sehnsuchtsort ist. Das Trainings- und Sommerlager, wie immer toll organisiert von Ingo Horst und seinem Team, fand in der traditionsreichen OL-Vereins-Hütte des Halden Skiklubb statt, also genau an einem Ort, an dem Orientierungslauf seit über 100 Jahren erfolgreich gelebt und mit großer Leidenschaft gepflegt wird. Schon die Umgebung zeigte, was den besonderen Reiz dieses Trainingslagers ausmachte: anspruchsvolles Gelände, viel Abwechslung und Bedingungen, die Orientierungslauf hier zu einem echten Erlebnis machen. Mal ging es um feine Routenwahl, mal um Tempo, mal um konzentriertes Richtunghalten und immer wieder darum, im Gelände kluge Entscheidungen zu treffen, manchmal auch begleitet vom lauten Röhren der Elche beim Nacht-OL.
Dazu kam tolles skandinavisches Wetter mit viel Sonne bei dennoch maximal 25 Grad, das die Woche noch einmal extra schön machte. Die Hütten waren klasse, boten viel Platz, gemütliche Gemeinschaft und damit genau die richtige Mischung für ein Lagerfeeling mit viel Spaß und Entspannung. So wurde nicht nur viel trainiert, sondern auch zusammen gekocht, Ausflüge gemacht, gebadet, gespielt, erzählt und gelacht. Ein besonderes Highlight war der Besuch der früheren deutschen OL-Eliteläuferin Frauke Schmitt-Gran, die mittlerweile in Norwegen lebt und weiterhin im Halden Skiklubb sehr aktiv ist. Für unsere Gruppe ein inspirierender Moment mit spannenden Einblicken und Erfahrungen aus erster Hand, und dem Erinnerungsmoment, dass Frauke bis heute die einzige deutsche Elite-WM-Medaillengewinnerin für Deutschland ist (Bronze, WM 1999, Schottland).
Auch die kreativen Trainingsformen sorgten dafür, dass keine Langeweile aufkam: von der anspruchsvollen Mittelstrecke bis zum Long-Run mit Karte sowie o-technisch hoch anspruchsvollen Einheiten wie Fein-OL und Attack Point war alles dabei. Wer im Haldener Gelände unterwegs war und auch die vielen Festpostennetze erspähte merkte schnell, dass hier nicht nur gelaufen wird sondern Orientierungslauf in all seinen Facetten richtig gelebt wird. Norwegen und Schweden haben in unserer Sportart einen ganz besonderen Stellenwert, und das spürt man dort an jeder Ecke, egal ob in Städten, Parks, Wäldern oder auf den Inselchen im Meer, überall stehen die Festpostennetze des „Hittaut-OL-Projektes“ für alle – ob Jung oder Alt, Anfänger oder Könner – zur Verfügung, inklusive der kostenfreien OL-Karten aus den Tourist-Infos dazu. Umso mehr freuen wir uns, dass unsere HSV-Sportlerinnen und -Sportler Teil dieses außergewöhnlichen Trainingslagers sein durften. Ein herzliches Dankeschön an alle, die diese unvergessliche Woche möglich gemacht haben. Wir freuen uns schon auf 2027!